Liquiditätsmanagement unserer operativen Einheiten

Versicherung

Der größte Teil der liquiden Mittel für unsere laufende Geschäftstätigkeit stammt aus eingenommenen Beiträgen für Erst- und Rückversicherungen, aus Zahlungen infolge von Rückversicherungsforderungen sowie aus Anlageerträgen und Erlösen aufgrund der Fälligkeit oder des Verkaufs von Kapitalanlagen. Mit diesen Mitteln werden hauptsächlich Ansprüche aus der Schaden- und Unfallversicherung (und die damit verbundenen Aufwendungen) beziehungsweise Leistungen aus Lebensversicherungen sowie Rückkauf- und Kündigungsaufwendungen beglichen. Weitere wichtige Verwendungszwecke sind Abschlussaufwendungen und sonstige Betriebskosten.

Ein erheblicher Kapitalfluss in unserem Versicherungsgeschäft resultiert daraus, dass der überwiegende Teil der Beiträge bei uns eingeht, bevor Zahlungen für Ansprüche oder Leistungen fällig werden. Diese Mittel können wir in der Zwischenzeit investieren und so erhebliche Anlageerträge erwirtschaften.

Unser Versicherungsgeschäft hält außerdem einen hohen Anteil liquider Anlagen, die zur Zahlung von Schadenansprüchen in Barmittel umgewandelt werden können. Dabei strukturieren wir unsere festverzinslichen Anlagen in der Regel so, dass sie zu einem Zeitpunkt fällig werden, an dem wir die entsprechenden Mittel voraussichtlich benötigen.

Die Gesamtliquidität unseres Versicherungsgeschäfts hängt zum einen von der Kapitalmarktentwicklung und dem Zinsniveau ab – zum anderen davon, ob es möglich ist, unser Anlageportfolio zum Buchwert zu verkaufen, um Versicherungsansprüche und -leistungen zu erfüllen. Für die Liquiditätslage unserer Schaden- und Unfallversicherung ist zudem auch der Zeitpunkt, die Häufigkeit und das Ausmaß der versicherten Schäden ausschlaggebend. Ebenso spielt die Anzahl der Vertragsverlängerungen eine Rolle. Der Liquiditätsbedarf unserer Lebensversicherung richtet sich im Allgemeinen nach der tatsächlichen Entwicklung der Sterblichkeit gegenüber den Annahmen, auf denen die versicherungstechnischen Rückstellungen basieren. Außerdem hängt der Bedarf davon ab, wie sich Mindestrenditen oder Mindestverzinsungen auf unsere Lebensversicherungsprodukte auswirken, zum Beispiel bei der Anzahl von Rückkäufen und Kündigungen.

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Asset Management

Die wichtigsten Liquiditätsquellen im Asset Management sind Provisionserträge. Die Mittel, die wir auf diese Weise erzielen, werden in erster Linie für die operativen Aufwendungen verwendet.

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Bankgeschäft

Die liquiden Mittel in unserem Bankgeschäft stammen vorrangig aus Kundeneinlagen, Interbankenkrediten sowie Zinserträgen und ähnlichen Erträgen aus der Kreditvergabe und werden in erster Linie für Anlagen in festverzinsliche Wertpapiere und die Vergabe neuer Kredite verwendet. Die Liquidität unseres Bankgeschäfts hängt dabei größtenteils davon ab, ob Privatkunden und Unternehmen ihren Zahlungsverpflichtungen aus den von uns vergebenen Krediten und ihren sonstigen ausstehenden Verpflichtungen nachkommen. Ebenso wichtig ist es, die Einlagen unserer Kunden sichern zu können.

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