Kontrolle des Risikokapitals

Wir verfügen über eine solide und umfassende Risiko-Governance-Struktur, die – ähnlich unserer Finanzberichterstattung – von Revisions-, Compliance- und unabhängigen Prüffunktionen unterstützt wird. Weil die interne Risikokapitalbestimmung jedoch wirtschaftliche Faktoren einbezieht, die in unseren bilanziellen Ergebnissen nicht vollständig enthalten sind, haben wir gesonderte Kontrollen für die zusätzlich notwendigen Schätzungen eingeführt. Diese schließen auch die eingesetzten Methoden und die entsprechenden Annahmen ein.

Die Kontrollen umfassen die Validierung der Modelle und der Annahmen durch unabhängige externe Überprüfungen und gleichen fortlaufend Annahmen und Marktentwicklung beziehungsweise die Entwicklung vergleichbarer Unternehmen miteinander ab. Diejenigen Annahmen, die wir nicht aus Marktdaten ableiten können, setzen wir fest und plausibilisieren wir in Anlehnung an die Praxis anderer Versicherer und von Aktuarsvereinigungen sowie gemäß den Vorgaben, die wir von unseren Regulatoren erhalten.

Im Hinblick auf die Anforderungen, die mit Solvency II auf uns zukommen, haben wir die internen Kontrollmechanismen für die Berechnung unseres internen Risikokapitals im Jahr 2011 weiter verbessert. Zudem werden wir im Laufe des Jahres 2012 weitere Anpassungen vornehmen, die Solvency II erfordert.

Insgesamt wird unser Berichterstattungsprozess, auf dem unser Risikokapitalrahmen fußt, umsichtig und einheitlich angewandt; die darin enthaltenen Schätzungen und Annahmen werden ebenso genau kontrolliert wie in unserem Finanzberichtswesen.

ShareThis: