5 Konsolidierung

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 sind neben der Allianz SE grundsätzlich alle in- und ausländischen Unternehmen einbezogen, bei denen die Allianz SE unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschaft verfügt oder auf eine andere Weise beherrschenden Einfluss auf deren Tätigkeit nehmen kann. Die Unternehmen werden beginnend mit dem Zeitpunkt, zu dem die Allianz SE die Möglichkeit zur Beherrschung erlangt, in den Konzernabschluss einbezogen.

Neben der Allianz SE als Mutterunternehmen umfasst der Konsolidierungskreis die in untenstehender Tabelle aufgeführten Unternehmen.

  2011 2010 2009
1 Umfasst 5 (2010: 6; 2009: 8) Tochterunternehmen, an denen der Allianz Konzern nicht die Mehrheit der Stimmrechte hält, darunter CreditRas Vita S.p.A. und CreditRas Assicurazioni S.p.A. (CreditRas) sowie Antoniana Veneta Popolare Vita S.p.A. und Antoniana Veneta Popolare Assicurazioni S.p.A. (Antoniana). Der Allianz Konzern kontrolliert diese Gesellschaften auf der Grundlage von Managementvereinbarungen zwischen der Tochtergesellschaft des Allianz Konzerns, die jeweils 50,0 % der Anteile an diesen Unternehmen hält, und den anderen Gesellschaftern. Gemäß diesen Managementvereinbarungen hat der Allianz Konzern die Möglichkeit, die Finanz- und Geschäftspolitik dieser Tochtergesellschaften zu bestimmen, und das Recht, den Geschäftsführer, so im Fall von CreditRas, sowie den CEO, wie im Fall von Antoniana, zu ernennen. Diesen wurde die alleinige Befugnis über alle Aspekte der Finanz- und Geschäftspolitik für die genannten Gesellschaften übertragen, einschließlich der Anstellung und der Kündigung von Personal sowie des Kaufs und des Verkaufs von Vermögenswerten. Außerdem werden alle Managementaufgaben dieser Konzernunternehmen von Mitarbeitern des Allianz Konzerns wahrgenommen. Der Allianz Konzern entwickelt ferner alle Versicherungsprodukte, deren Zeichnung über diese Konzernunternehmen erfolgt. Obwohl der Allianz Konzern und die anderen Aktionäre das Recht haben, jeweils die Hälfte der Mitglieder im Vorstand jeder Tochtergesellschaft zu ernennen, sind die Rechte der anderen Aktionäre auf Angelegenheiten beschränkt, die dem Vorstand nach italienischem Recht vorbehalten sind; hierzu gehören Entscheidungen über Kapitalerhöhungen, Satzungsänderungen oder ähnliche Sachverhalte. Im Fall von Antoniana hat der Allianz Konzern ferner das Recht, den Vorstandsvorsitzenden zu ernennen.
Konsolidierungskreis      
Anzahl der vollkonsolidierten Unternehmen (Tochterunternehmen)1      
Inland 129 139 135
Ausland 699 775 753
Zwischensumme 828 914 888
Anzahl der vollkonsolidierten Investmentfonds      
Inland 44 46 46
Ausland 29 22 11
Zwischensumme 73 68 57
Anzahl der vollkonsolidierten Zweckgesellschaften (SPE) 7 4 4
Summe Anzahl der vollkonsolidierten Unternehmen 908 986 949
Anzahl der at equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen 16 17 14
Anzahl der at equity bilanzierten assoziierten Unternehmen 112 125 146

Alle verbundenen Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen sind in der Aufstellung des Anteilsbesitzes des Allianz Konzerns einzeln aufgeführt.

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Wesentliche Zugänge

  Kapitalanteil
%
Erstkonsolidierungs- zeitpunkt Segment Geschäfts- oder Firmenwert1
Mio €
Transaktion
1 zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
2011          
Europensiones S.A. Entidad Gestora de Fondos de Pensiones Madrid 60,0 8.9.2011 Asset Management Erwerb
Popular Gestión S.G.I.I.C. S.A. Madrid 60,0 8.9.2011 Asset Management Erwerb
2009
Cominvest Asset Management GmbH, Frankfurt am Main 100,0 12.1.2009 Asset Management 452 Erwerb
Ayudhya Allianz C.p. Life Public Company Limited, Bangkok 62,6 29.6.2009 Leben/Kranken Erlangung Kontrolle

2011 Wesentliche Zugänge

Europensiones S.A. Entidad Gestora de Fondos de Pensiones, Madrid, und Popular Gestión S.G.I.I.C. S.A., Madrid

Um die bereits bestehende Partnerschaft mit Banco Popular zu stärken, unterzeichnete der Allianz Konzern am 23. März 2011 einen Kaufvertrag über den Erwerb von 11 % der Anteile am Pensionsfonds-Manager Europensiones S.A., Madrid, und von 60 % der Anteile am Asset Manager Popular Gestión S.G.I.I.C. S.A., Madrid. Nach der Zustimmung der zuständigen Aufsichts- und Wettbewerbsbehörden wurden die Transaktionen am 8. September 2011 abgeschlossen, sodass der Allianz Konzern nun jeweils 60 % der Anteile an beiden Gesellschaften besitzt.

Die gesamte Gegenleistung setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen:

  € mn
Barreserve und andere liquide Mittel 84
Vereinbarung über eine bedingte Gegenleistung 1
Gesamte übertragene Gegenleistung 85
Zeitwert des vor dem Unternehmenszusammenschluss gehaltenen Eigenkapitalanteils des Allianz Konzerns an Europensiones 120
Total consideration 205

Die Vereinbarung über eine bedingte Gegenleistung verlangt vom Allianz Konzern, dem bisherigen Eigentümer 20 % der Differenz zwischen den tatsächlichen Jahresüberschüssen und den vereinbarten Zielen bezüglich der Jahresüberschüsse von Eurovida S.A., Europensiones S.A. und Popular Gestión S.G.I.I.C. S.A. zu bezahlen. Die bedingte Gegenleistung wird bis 2026 in fünf Raten bezahlt, wobei jede Rate einen Zeitraum von drei Jahren umfasst. Der minimale potenzielle Betrag aller künftigen Zahlungen, die der Allianz Konzern im Rahmen der Vereinbarung über die bedingte Gegenleistung leisten müsste, ist null; der maximale Betrag ist unbegrenzt.

Der Zeitwert der Vereinbarung über die bedingte Gegenleistung beläuft sich auf 1 Mio €.

Unmittelbar vor dem Erwerbszeitpunkt betrug der zum Erwerbszeitpunkt geltende Zeitwert des Eigenkapitalanteils an der Europensiones S.A. 120 Mio €. Aufgrund der Neubewertung des Eigenkapitalanteils an der Europensiones S.A. zum beizulegenden Zeitwert wurde ein Gewinn von 99 Mio € in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und in der Position realisierte Gewinne/Verluste (netto) ausgewiesen.

Die Beträge, die für die Hauptgruppen von Vermögenswerten und Schulden erfasst wurden, waren wie folgt:

  Zeitwert
Mio €
Buchwert
Mio €
Barreserve und andere liquide Mittel 15 15
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden 78 78
Übrige Aktiva 8 8
Immaterielle Vermögenswerte 368
Summe Aktiva 469 101
Passive Steuerabgrenzung 111
Andere Verbindlichkeiten 17 17
Summe Eigenkapital 341 84
Summe Passiva 469 101

Zum Erwerbszeitpunkt hatten die Anteile anderer Gesellschafter an den nichtbörsennotierten Gesellschaften Europensiones und Popular Gestión einen Wert von 137 Mio € und wurden zum Zeitwert der Nettovermögen der erworbenen Unternehmen, die auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallen, bewertet.

Durch den Zugang der Europensiones S.A., Madrid, und der Popular Gestión S.G.I.I.C. S.A., Madrid, hat sich der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2011 um 11 Mio € erhöht.

Unter der Annahme, dass der Akquisitionszeitpunkt der 1. Januar 2011 gewesen wäre, würde sich der gesamte Umsatz der zusammengeschlossenen Unternehmen (Allianz Konzern einschließlich Europensiones und Popular Gestión) für das Geschäftsjahr 2011 auf 103 595 Mio € belaufen. Unter der Annahme, dass der Akquisitionszeitpunkt der 1. Januar 2011 gewesen wäre, würde sich der Jahresüberschuss der zusammengeschlossenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2011 auf 2 824 Mio € belaufen.

Die Akquisition der Europensiones und der Popular Gestión, abzüglich der erworbenen Barreserve und anderer liquider Mittel, hat sich auf die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2011 wie folgt ausgewirkt:

  Mio €
Immaterielle Vermögenswerte –368
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden –78
Übrige Aktiva –8
Passive Steuerabgrenzung 111
Andere Verbindlichkeiten 17
Anteile anderer Gesellschafter 137
Abzüglich Zeitwert früherer Investitionen in Europensiones 120
Erwerb der Tochterunternehmen, abzüglich der erworbenen Barreserve und anderer liquider Mittel –69

2009 Wesentliche Zugänge

Cominvest

Am 12. Januar 2009 erwarb der Allianz Konzern, im Gegenzug für den Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank, 100 % der Anteile an dem Fondsmanager cominvest (beinhaltet die Gesellschaften cominvest Asset Management GmbH, cominvest Asset Management S.A. (Luxemburg), cominvest Vertriebs AG und MK Luxinvest S.A. (Luxemburg)).

Darstellung der Kostenbestandteile

Der Erwerb der cominvest war Teil der Gegenleistung der Commerzbank für den Verkauf der Dresdner Bank am 12. Januar 2009. Der Zeitwert der cominvest-Gesellschaften wurde auf 700 Mio € beziffert und stellte die Kosten dieser Akquisition dar.

Die Beträge, die für die Hauptgruppen von Vermögenswerten und Schulden erfasst wurden, waren wie folgt:

  Zeitwert
Mio €
Buchwert
Mio €
Barreserve und andere liquide Mittel 48 48
Finanzanlagen 186 186
Aktive Steuerabgrenzung 14 8
Übrige Aktiva 42 41
Immaterielle Vermögenswerte 239
Summe Aktiva 529 283
Passive Steuerabgrenzung 72 1
Andere Verbindlichkeiten 147 128
Genussrechtskapital und nachrangige Verbindlichkeiten 57 50
Summe Eigenkapital 253 104
Summe Passiva 529 283

Zum Zeitpunkt der Akquisition reflektiert der Geschäfts- oder Firmenwert die Stärkung sowie den Ausbau der Marktstellung des Allianz Konzerns im Asset-Management-Bereich.

Durch den Zugang der cominvest hat sich der Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2009 um 23 Mio € reduziert.

Unter der Annahme, dass der Akquisitionszeitpunkt der zusammengeschlossenen Unternehmen (Allianz Konzern inklusive cominvest) der 1. Januar 2009 gewesen wäre, würde sich der Umsatz und Konzernjahresüberschuss nur unwesentlich von dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2009 ausgewiesenen unterscheiden.

Details bezüglich der Auswirkung dieser Akquisition auf die Kapitalflussrechnung sind in der Kapitalflussrechnung beschrieben.

Ayudhya Allianz C.P. Life Public Company Limited

Am 29. Juni 2009 erlangte der Allianz Konzern die Kontrolle über den thailändischen Lebensversicherer Ayudhya Allianz C.P. Life Public Company Limited, Bangkok, durch die Benennung der Mehrheit der Vorstandsmitglieder.

Die Anschaffungskosten für die Beteiligung an der Ayudhya Allianz C.P. Life Public Company Limited belaufen sich auf 71 Mio €.

Die Beträge, die für die Hauptgruppen von Vermögenswerten und Schulden erfasst wurden, waren wie folgt:

  Zeitwert Buchwert
  Mio € Mio €
Barreserve und andere liquide Mittel 77 77
Finanzanlagen 1 708 1 714
Aktivierte Abschlusskosten
–Bestandswert von Lebens- und Krankenversicherungsbeständen
230 209
Übrige Aktiva 93 40
Summe Aktiva 2 108 2 040
Beitragsüberträge 5 5
Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge 1 973 1 853
Andere Verbindlichkeiten 26 11
Summe Eigenkapital 104 171
Summe Passiva 2 108 2 040

Durch den Zugang der Ayudhya hat sich der Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2009 um 4 Mio € erhöht.

Die gebuchten Bruttobeiträge der zusammengeschlossenen Unternehmen (Allianz Konzern inklusive Ayudhya C.P. Life Public Company Limited) hätten sich für das Geschäftsjahr 2009, unter der Annahme, dass der Akquisitionszeitpunkt der 1. Januar 2009 gewesen wäre, auf 65 172 Mio € belaufen. Der Konzernjahresüberschuss der zusammengeschlossenen Unternehmen hätte sich für das Geschäftsjahr 2009, unter der Annahme, dass der Akquisitionszeitpunkt der 1. Januar 2009 gewesen wäre, auf 4 279 Mio € belaufen.

Dieser Zugang, abzüglich der erworbenen Barreserve und anderer liquider Mittel, hat sich auf die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2009 wie folgt ausgewirkt:

  Mio €
Finanzanlagen –1 708
Aktivierte Abschlusskosten (Bestandswert von Lebens- und Krankenversicherungsbeständen) –230
Übrige Aktiva –93
Beitragsüberträge 5
Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge 1 973
Andere Verbindlichkeiten 26
Anteile anderer Gesellschafter 33
Abzüglich früherer Investitionen in Ayudhya 71
Erwerb des Tochterunternehmens, abzüglich der erworbenen Barreserve und anderer liquider Mittel 77
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Wesentliche Abgänge und Entkonsolidierungen

  Kapitalanteil
%
Entkonsoli-
dierungs-
zeitpunkt
Verkaufserlös
Mio €
Segment Geschäfts- oder
Firmenwert
Mio €
Transaktion
2011            
Allianz Bank Polska S.A., Warschau 100,0 31.5.2011 38 Corporate und Sonstige Verkauf an Dritte
Coparc, Paris 100,0 21.12.2011 27 Leben/ Kranken Verkauf an Dritte
Allianz Asset Management a.s., Bratislava 100,0 30.11.2011 Asset Management Verkauf an Dritte
W Finance, Paris 100,0 21.12.2011 27 Leben/ Kranken Verkauf an Dritte
Allianz Takaful, Manama 100,0 30.11.2011 Schaden- Unfall, Leben/ Kranken Verkauf an Dritte
Allianz Kazakhstan ZAO, Almaty 100,0 6.12.2011 Schaden- Unfall 7 Verkauf an Dritte
manroland AG, Offenbach 74,0 25.11.2011   Corporate und Sonstige 28 Entkonsolidierung wegen Insolvenz
2010
Alba Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft
AG, Basel
Phenix Compagnie d’assurances SA, Lausanne
100,0 1.11.2010 219 Schaden- Unfall Verkauf an Dritte
Phenix Compagnie d’assurances sur la vie SA, Lausanne 100,0     Schaden- Unfall    
Phenix Compagnie d'assurances sur la vie SA Lausanne 100,0     Leben/ Kranken    
Allianz Bank Zrt., Budapest 100,0 30.9.2010 10 Corporate und Sonstige Verkauf an Dritte
2009            
Dresdner Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main 100,0 12.1.2009 5 140 Corporate und Sonstige 1 511 Verkauf an Dritte

2011 Wesentliche Abgänge und Entkonsolidierungen

Allianz Bank Polska S.A., Warschau

Im Mai 2011 hat der Allianz Konzern die Allianz Bank Polska S.A., Warschau, verkauft. Der Verkauf, abzüglich der veräußerten Barreserven und anderer liquider Mittel, hat sich auf die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2011 wie folgt ausgewirkt:

Mio €
Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen,
die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden
220
Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden –176
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 11
Entkonsolidierungsergebnis –21
Konsolidierungen –34
Erlöse aus der Veräußerung von Tochterunternehmen,
abzüglich veräußerter Barreserve und anderer liquider Mittel

Coparc, Paris

Im Dezember 2011 hat der Allianz Konzern die Coparc, Paris, verkauft. Der Verkauf, abzüglich der veräußerten Barreserven und anderer liquider Mittel, hat sich auf die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2011 wie folgt ausgewirkt:

Mio €
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva 4
Finanzanlagen 529
Finanzaktiva aus fondsgebundenen Verträgen 490
Übrige Aktiva 11
Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle –7
Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge –519
Finanzpassiva aus fondsgebundenen Verträgen –490
Passive Steuerabgrenzung –1
Sonstige Verbindlichkeiten –1
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen –2
Veräußerungsgewinn 1
abzüglich nicht liquider Bestandteile:  
Verluste aus Wertminderungen –3
Erlöse aus der Veräußerung von Tochterunternehmen,
abzüglich veräußerter Barreserve und anderer liquider Mittel
12

Manroland AG, Offenbach

Im November 2011 hat der Allianz Konzern die manroland AG, Offenbach, und deren Tochterunternehmen entkonsolidiert. Die Entkonsolidierung, abzüglich der veräußerten Barreserven und anderer liquider Mittel, hat sich auf die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2011 wie folgt ausgewirkt:

Mio €
1 Davon ist ein Gewinn in Höhe von 5 Mio € den am ehemaligen Tochterunternehmen behaltenen Anteilen zuzurechnen, die zum Zeitpunkt der Entkonsolidierung mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet sind.
Finanzanlagen 5
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden 143
Immaterielle Vermögenswerte 86
Übrige Aktiva 595
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden –315
Sonstige Verbindlichkeiten –560
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 5
Anteile anderer Gesellschafter 8
Entkonsolidierungsergebnis 51
Effekt aus der Entkonsolidierung von Tochterunternehmen abzüglich Barreserve und anderer liquider Mittel –28

2010 Wesentliche Abgänge

Alba Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG (Alba), Basel, Phenix Compagnie d ’assurances SA (Phenix), Lausanne, und Phenix Compagnie d’assurances surlavie SA (Phenix Vie), Lausanne

Am 1. November 2010 hat der Allianz Konzern Alba, Phenix und Phenix Vie verkauft. Dieser Verkauf, abzüglich der veräußerten Barreserven und anderer liquider Mittel, hat sich auf die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2010 wie folgt ausgewirkt:

Mio €
Finanzanlagen 686
Rückversicherungsaktiva 29
Aktivierte Abschlusskosten 16
Übrige Aktiva 39
Beitragsüberträge –38
Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge –548
Andere Verbindlichkeiten –80
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen –27
Veräußerungsgewinn 130
Konsolidierungen –7
Erlöse aus der Veräußerung von Tochterunternehmen,
abzüglich veräußerter Barreserve und anderer liquider Mittel
200

Allianz Bank Zrt., Budapest

Im September 2010 hat der Allianz Konzern den Verkauf der Allianz Bank Zrt., Budapest, abgeschlossen. Dieser Verkauf, abzüglich der veräußerten Barreserven und anderer liquider Mittel, hat sich auf die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2010 wie folgt ausgewirkt:

Mio €
Finanzanlagen 284
Übrige Aktiva 15
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden –173
Andere Verbindlichkeiten –32
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 2
abzüglich nicht liquider Bestandteile:
Erhaltene jederzeit veräußerbare Wertpapiere –8
Verluste aus Wertminderungen –42
Konsolidierungen –53
Erlöse aus der Veräußerung von Tochterunternehmen,
abzüglich veräußerter Barreserve und anderer liquider Mittel
–7

2009 Wesentliche Abgänge

Dresdner Bank AG

Der Eigentumsübergang der Dresdner Bank auf die Commerzbank wurde am 12. Januar 2009 vollzogen. Entsprechend der Vereinbarung erhielt die Allianz eine Barzahlung von 3,215 Mrd € zuzüglich der Barreserve und anderer liquider Mittel des Asset Managers cominvest in Höhe von 48 Mio €.

Dieser Verkauf, abzüglich der veräußerten Barreserven und anderer liquider Mittel, hat sich auf die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2009 wie folgt ausgewirkt:

Mio €
Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen,
die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden
417 874
abzüglich: Barreserve und andere liquide Mittel –30 238
Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen,
die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden
–410 469
Anteile anderer Gesellschafter –1 738
Eigene Aktien 69
abzüglich nicht liquider Bestandteile der erhaltenen Gegenleistung:
Commerzbank-Aktien –746
Vertriebsvereinbarung –480
Cominvest (abzüglich der erworbenen Barreserve) –652
Konsolidierungen –595
Erlöse aus der Veräußerung von Tochterunternehmen,
abzüglich veräußerter Barreserve und anderer liquider Mittel
–26 975
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Akquisitionen und Veräusserungen wesentlicher Anteile anderer Gesellschafter

  Zeitpunkt der Akquisition Änderung
Kapitalanteil
Anschaffungskosten Minderung des
Eigenkapitals vor
Minderheiten
Minderung der
Anteile anderer
Gesellschafter am
Konzerneigenkapital
    % Mio € Mio € Mio €
2011          
Eurovida S.A., Madrid 8.9.2011 9,0 61 –53 –8
2010
Allianz Seguros S.A., Sao Paulo 14.1.2010 14,0 77 –14 –63
2009
Roland Holding GmbH, München 10.11.2009 12,0 50 –28 –22

Eurovida S.A., Madrid

Zusammen mit dem Erwerb der Anteile an Europensiones S.A., Madrid, und Popular Gestión S.G.I.I.C. S.A., Madrid, hat der Allianz Konzern 9 % der Anteile anderer Gesellschafter an der Eurovida S.A. Compañía de Seguros y Reaseguros, Madrid, zu einem Kaufpreis von 61 Mio € erworben, sodass der Allianz Konzern nun ebenfalls 60 % der Anteile an dieser Gesellschaft besitzt.

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